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Shopping City Seiersberg 1
A-8055 Seiersberg
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Sa:

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Spendezentrum Leoben
8700 Leoben, Hauptplatz 19
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Mo, Di, Do, Fr:

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Nino P., 6 Jahre



Er ist einer von rund 500 Österreichern, die an Hämophilie leiden. Hämophilie ist eine angeborene lebenslange Blutgerinnungsstörung.  Bei Blutern fehlt der so genannte „Klebstoff“ im Blut, durch welchen Blut gerinnt und Wunden rasch geschlossen werden.

Bei Nino P. wurde im Alter von 4 Jahren Hämophilie festgestellt: Seine Eltern wurden auf Grund der häufigen blauen Flecken auf seine Blutgerinnungsstörung aufmerksam. Kleine Rempeleien können für Nino bereits sehr gefährlich werden. Vor allem unkontrollierte innere Blutungen, die spontan oder aufgrund von Verletzungen auftreten, können für ihn lebensgefährlich sein. Hämophilie ist eine bislang unheilbare Krankheit. Medikamente auf Plasmabasis ermöglichen Nino ein annähernd normales Leben.

Mit Ihrer Plasmaspende können auch Sie diesen kranken
Kindern helfen.

Hr. Dr. Peter Perger, Ärztlicher Leiter SZS



Es müssen derzeit über 100 verschiedene Medikamente ausschließlich aus 
Plasma, den Stoff, den Sie netterweise spenden, erzeugt werden. Eine 
„künstliche“ Herstellung dieser Arzneimittel ist derzeit und auch  künftig nicht möglich.



 

1 Liter Plasma enthält etwa 1.000 Internationale Einheiten des Gerinnungsfaktors VIII (dessen Fehlen bedingt den „klassischen Bluter“). Um einen Patienten mit schwerer Blutungsneigung (Hämophilie A oder B) 
vorbeugend zu behandeln, benötigt man etwa 700 Liter Plasma pro Jahr, um den fehlenden Gerinnungsfaktor ersetzen zu können (das bedeutet, dass 35 – 40 regelmäßige Plasmaspender oder –innen „nur“ für diesen einen 
Patienten tätig sind; in Österreich können daher etwa 400 – 500 Mitmenschen aufgrund Ihrer Spende ein einigermaßen normales Leben führen).



Wesentlich mehr betroffene Patienten kommen mit anderen Plasmabestandteilen in Kontakt (als erster Gerinnungsfaktor geht Fibrinogen bei Blutung nach Unfall oder bei Operationen verloren; Fibrinkleber wird zur Wundheilung verwendet; Immunglobuline bei Abwehrschwäche; Impfstoffe zur Vorbeugung gefährlicher 
Infektionskrankheiten uam.).



Der Einsatz von infektionssicheren Plasmapräparaten zur Gerinnungsverbesserung führt sogar zum Rückgang im Verbrauch von Blutkonserven, während hingegen der Bedarf an Plasmaspenden steigt. Helfen Sie uns nicht nur durch Ihre Spende sondern auch durch Weiterverbreitung dieser sinnvollen Maßnahme in Ihrem Bekannten- und Freundeskreis.

Peter T., Unfallopfer, 41 Jahre



Peter T. hatte vor einem Jahr einen schweren Autounfall. Er erlitt dabei großflächige Verbrennungen an seinen Armen und Beinen sowie an seinem Oberkörper. Diese schweren Verletzungen hätten beinahe sein Leben gekostet.

Dank bester medizinischer Versorgung mit Blutplasma konnte Peter T. überleben. Durch die extreme Hitze kommt es bei Verbrennungen zur Zerstörung von wertvollen
Körperzellen, wodurch Blutplasma, der flüssige Anteil von Blut, ins Gewebe austritt. Fehlt dem Menschen zu viel an Blutplasma, kann dies wie im Fall von Peter T. lebensbedrohlich sein: Es gehen dabei zu viele lebenswichtige Eiweißstoffe verloren. Um die fehlenden Eiweißstoffe zu ersetzen, wird Blutplasma benötigt: Mit Hilfe eines besonderen Eiweißstoffes des Blutplasmas, Albumin genannt, wird eine Lösung hergestellt, die den Flüssigkeitsverlust ausgleicht.
Bei schwerenVerbrennungen wie bei Peter T. werden zur Heilung bis zu 2.000 Plasmaspenden benötigt.

Michael P., Grundwehrdiener, 19 Jahre



Seit ich denken kann, ist es mein Wunsch Menschen zu helfen. Ich gebe zu, dass es auch ein wenig mit meinem Traum zu tun hat, ein Held zu sein. Nun absolviere ich seit 3 Monaten meinen Grundwehrdienst beim Bundesheer und bin so meinem Traum näher gekommen als je zuvor. Als Soldat möchte ich in Zukunft den Frieden sichern, bei Katastrophen helfen und natürlich Leben retten. Aber auch schon jetzt, während meiner Ausbildungszeit, rette ich bereits Leben: mit Plasmaspenden. Blutplasma ist unersetzbar für die Herstellung lebenserhaltender Arzneimittel und somit überlebensnotwendig für tausende kranke Menschen.

Und das Plasmaspenden geht ganz einfach: Zurücklegen, Fernsehen oder ein Buch dabei lesen. Schon hat man Leben gerettet und man erhält für den Aufwand auch noch eine Entschädigung.

Maria G., Plasmaspenderin, 36 Jahre



Als Mutter von zwei Kindern bin ich von Grund auf hellhörig, was Gesundheit und medizinische Betreuung angeht. Schließlich möchte ich ja nur das Beste für meine Kleinen. Als ich unlängst einen Artikel über die verschiedensten Einsatzbereiche von Plasma gelesen habe, habe ich erst verstanden, weshalb Plasmaspenden so wichtig ist.

Jetzt weiß ich, dass Plasma unersetzlich für lebensnotwendige Medikamente ist, die eingesetzt werden, um u.a. schwere Verletzungen innerer Organe sowie großflächiger Verbrennungen zu behandeln, lebensbedrohlichen Infekten wie Tetanus, Tollwut und Hepatitis vorzubeugen, aber auch um die Blutgerinnung zu regulieren.

Seit ich mir der großen Bedeutung von Plasma bewusst geworden bin, spende auch ich regelmäßig Plasma: schließlich kann jeder betroffen werden – unsere Freunde, unsere Familie und wir selbst.

Georg P., Plasmaspender, 32 Jahre



Der Schiurlaub letzten Winter war perfekt – bis zu meinem grandiosen Sturz. Das Resultat war eine schwere Knieverletzung, die mich für eine lange Zeit außer Gefecht setze und an Krücken fesselte.

Heute bin ich dank bester medizinischer Versorgung wieder fit auf den Beinen und habe bereits meinen nächsten Schiurlaub für den kommenden Winter in Planung. Wie ich nachträglich erfahren habe, wäre das ohne die unersetzbaren Plasmaspenden hilfsbereiter Menschen nicht möglich gewesen: Denn für meine Operation wurde Fibrinkleber verwendet, der aus einem wertvollen Eiweiß, das aus Plasma gewonnen wird, hergestellt wird.

Da Plasma nicht künstlich hergestellt werden kann, habe auch ich mich entschieden, regelmäßig Plasma zu spenden. Seit das neue Spendezentrums im Leoben City Shopping eröffnet hat, kann ich gleich in meiner Nähe Leben retten.

Elisabeth St., Plasmaspenderin, 43 Jahre



Bis vor kurzem war für mich Plasma nur ein Nebenprodukt von Blut. Heute weiß ich, wie kostbar Plasma tatsächlich ist, und welch große Bedeutung Plasmaspenden hat:

Eine gute Bekannte hat durch einen Zeckenbiss eine Gehirnhautentzündung bekommen. Gar nicht auszudenken, welche Folgen diese Krankheit hätte haben können. Immunglobulin, ein wertvolles Eiweiß, das aus Plasma gewonnen wird, hat Carina das Leben gerettet. Sie ist wieder völlig gesund.

Wie die meisten Menschen habe auch ich gedacht, dass „uns“ so etwas nicht passiert. Gerade deshalb habe ich mich dazu entschieden, ab sofort selbst Plasma zu spenden, um Menschen, die plötzlich in gesundheitliche Notsituationen geraten, zu helfen: Denn schließlich kann es jeden und ganz plötzlich treffen. Da Plasma nicht künstlich hergestellt werden kann, zählt jede einzelne Spende.

Marianne S., Plasmaspenderin, 45 Jahre



Seitdem ich weiß, dass Hannes F., ein enger Freund meiner Familie, an Hämophilie leidet, ist mir bewusst geworden, welch hartes Los Bluter gezogen haben. Als gesunder Mensch kann man sich gar nicht vorstellen, welchen Problemen sich Leute mit derart schweren Erkrankungen täglich stellen müssen. Ohne die richtige medikamentöse Behandlung ist ein normales Leben für sie unmöglich.

Um meinem Freund und vielen anderen Menschen, die auf lebensnotwendige Medikamente auf Plasmabasis angewiesen sind, zu helfen, habe ich mich dazu entschieden, ab sofort regelmäßig Plasma zu spenden: Denn Plasma kann nicht künstlich hergestellt werden.
 
Im Spendezentrum Seiersberg habe ich die ideale Möglichkeit gefunden, Plasma zu spenden: die Lage im Shopping Center Seiersberg ist absolut praktisch und die Atmosphäre im Spendezentrum sehr angenehm. Nicht zu vergessen: das gute Gefühl, mit jeder Spende Leben gerettet zu haben.

Tobias K., Plasmaspender, 27 Jahre



Seit ich letztes Jahr meinen Motorradunfall hatte, weiß ich, wie wichtig Plasma ist: Fibrinogen, ein Protein, das aus Plasma hergestellt wird, kommt bei schweren inneren Verletzungen zum Einsatz. Mir hat diese medizinische Erstbehandlung mit Fibrinogen wahrscheinlich das Leben gerettet.

Da Plasma nicht künstlich hergestellt werden kann, sind Menschen wie ich auf Grund meines Unfalls auf die Plasmaspende jedes einzelnen angewiesen. Als ich das erfahren habe, habe ich mich sofort dazu entschieden, auch selbst regelmäßig Plasma zu spenden: So kann ich jetzt anderen Menschen, die auf lebensnotwendige Medikamente auf Plasmabasis angewiesen sind, helfen.

Das Spendezentrum Seiersberg liegt bei mir direkt am Heimweg. Bei der angenehmen Atmosphäre mit TV-Unterhaltung kann ich nach einem langen Tag in der Arbeit entspannen und gleichzeitig Leben retten.